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4. IDC Lauf in Mölln 

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Rennbericht Mölln  19.-21. 8.08

Freitag

Die Vorhut las mich gegen  13:35 vom Straßenrand in DEL-Süd auf.  Wir machten uns auf, den unendlichen Stau in der Weite der A28 zu erkunden.  Wir fanden Ihn gleich nach der Autobahnauffahrt. Kurz darauf befiehl mich, sicher durch das sonore Summen des hubraumstarken Transportmittels begünstigt,  das M.-Syndrom.  Kurz vor Hamburg, als ich wieder aufwachte, wurde es  vom Fahrpersonal sicher diagnostiziert….

Meine Kenntnis des  nun vor uns liegenden (Stau-)Streckenabschnittes, und den Vorschlag doch über die Abfahrt und Raststätte auszuweichen, wurden mit den Worten:“ Das machen wir nicht“, einfach abgeschmettert.  Ich bin nicht nachtragend, aber das hätte mindestens 10 Minuten gespart, wenn nicht noch mehr, da hätten wir so an vorbei ziehen können, aber nöö  auf mich hört ja wieder keiner.

Da wir dennoch recht früh am Grambeker Ring angekommen wären, entschlossen wir uns zu einer kleinen Rundfahrt  in die nähere Umgebung des Zielortes. Anschließend haben wir einfach den nächsten Feldweg zum Austragungsort  genommen und waren gegen 17:00 Uhr dort.

Zunächst verschafften wir uns einen Überblick über das bereits parzellierte Fahrerlager (was positiv hervor zu heben ist), um den bestmöglichen Standort für den nachfolgenden Tross zu belegen.  Dabei ließen wir eine gewisse Sorgfalt walten, um auch unsere Noch-Nicht-Mitglieder angemessen zu platzieren. Leider in leichter Hanglage. Unser Angebot, die Schieflage  durch ablassen von Luft aus einem Reifen des Wohnwagens scheiterte kläglich (wieso eigentlich?). Spät abends, nach einigen Querelen mit den Offiziellen wie mir im hinterher berichtet wurde, erschienen auch die drei noch fehlenden Fahrer. Ein Grund für die späte Ankunft war  der Freileitungsbau von einer Schlussleuchte zur anderen Seite des Anhängers, der bei der Abfahrt kurzerhand noch durch gezogen wurde.

Der Abend klang gemütlich aus.

 

Sonnabend

Anscheinend war in unserem Camp die Warmwasserboilerpest ausgebrochen, zwei von vier Womo’s waren betroffen. Bei beiden war ein Anschlußstutzen abgebrochen, weshalb auf warmes Wasser verzichtet bzw. selbiges aus dem Gefährt heraus vernichtet werden mußte.

Freies Training

Sensationell fuhr der geliehene Audi. Volki war so heiß darauf zu fahren, dass sogar das Fahrzeug Feuer fing. Er stoppte den Wagen an einem Streckenposten, in der Hoffnung  dort einen Feuerlöscher zu finden. Böse Zungen vermuteten, er wolle gleich den 1.Preis abholen. Bei der anschließenden Reparatur musste sogar Fremdpersonal eingebunden werden. Der Teile-Import aus der lokalen Rennsportszene hat gut geklappt. Dank Eimer (lol) und Celler Unterstützung  konnte der Brandschaden behoben werden.

Die restlichen Teamfahrer wurden in ihrer Priorität runter gestuft und mussten ihre Fahrzeuge währenddessen selbst reparieren. Pünktlich zum Beginn des Langstreckenlaufes war der Audi wieder flott. Da hat sich aber einer gefreut! Der Eigentümer des Langstreckenwagens beorderte mich mit Radkreuz und Wagenheber bewaffnet zum Servicebereich an der Rennstrecke. Auf Nachfrage bei einem Offiziellen an der Einfahrt zum Vorstart, wo denn die Boxengasse sei, bekam ich keine befriedigende Auskunft. So entschloss ich mich den Weg zum Parc Ferme einzuschlagen, wo Volker bereits wartete. Zum Start erinnerte sich der Wagen an seinen Besitzer und machte seinem Namen Ölfuß alle Ehre.  Überschüssiger Schmierstoff aus dem Ansaugtrakt wurde einfach mit verarbeitet. Volker war trotz dieser Vernebelungsaktion heiß darauf zu fahren. Er hat es dann auch noch geschafft den Wagen zum zweiten Mal an diesem Tag  brennen zu lassen. Leihwagen heutzutage sind eben nicht mehr das, was sie früher einmal waren. Trotz mehrerer Versuche den Wagen während des Laufes wiederzubeleben, musste er nach dem dritten Versuch  letztendlich doch aus dem Rennen genommen werden.

 

 

Sonntag

Der Morgen begann damit, dass ich durch einen offenbar ver(w)irrten, nicht eingeladenen Fremdschläfer geweckt wurde, der sich nachts selbst einquartiert hatte.

Bei der Ausführung mehrerer „Fremdarbeiten“, besprachen wir den Umbau des Epi-Zentrums. Die Anregung auch ein Fach für Spiegel, Kamm und dicke Socken einzubauen wurde sehr begrüßt.

Unser „Presse“-Wart Hotte  mit seiner schicken leuchtorange Dienstkleidung hatte das Renngeschehen stets im Sucher.

Der Honda von Tim erbrachte nicht die gewünschte Leistung, wahrscheinlich bedeutet „V“ in V-Tec verflucht oder vergebens oder so.

Stövi lag im Lauf auf dem noch ausbaufähigen 6. Platz, als ihm ein Konkurrent quer vor der Haube stehen blieb. Durch dieses Hindernis konnten sich einige Fahrer an ihm vorbei auf die vorderen Plätze schieben. Durch die Karambolage beschädigt fiel Stövi’s Wagen aus.

k.A. fuhr im selben Lauf als zweiter über die Ziellinie. Gemunkelt wurde, den Erstplatzierten wegen Unregelmäßigkeiten zu disqualifizieren.

Der Maler erfuhr sich den 4.Platz in seiner Klasse

Es gibt noch einiges zu schreiben, aber vieles davon hab ich schon wieder vergessen, oder gar nicht erst mitbekommen. Da haben wir’s ja schon wieder, mir

sagt ja keiner was…

  

Gokki

 

 

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