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Champions Race 2008 18/19.10.2008 Es ist Championsrace in Uelzen und es ist alles wie immer und doch ganz anders..... Da solche Termine ja immer ganz plötzlich vor der Tür stehen, herrschte letzte Woche in der Halle reges Treiben. Nachdem Mittwochabend nicht so ganz klar war, was Arne für Wochenendpläne hat und ihm über Nacht wohl noch mal gut zugeredet wurde, war er Donnerstagabend zum Glück fast wieder der alte und baut doch noch mit Unterstützung von Paddy und Ralf eine neue Kupplung ein und wirft noch mal einen oder zwei Blicke in sein Getriebe, Ausbeulen meint er, könnte er zur Not auch vor Ort. Ralf entscheidet sich entgegen seinen Prinzipien mal was ganz neues zu probieren, nämlich die Beulen vom letzten Rennen einfach drin zu lassen, bastelt sich stattdessen jedoch Scheinwerfer für das angekündigte Nachtrennen aufs Dach. Und auch die kleine Peugeot-Bastelgruppe macht es spannend, sie müssen bis Freitagmorgen auf neue O-Ringe warten, mittags brummt Stövis Auto jedoch und um sich die gute Laune nicht zu verderben, verschiebt er das Kompressionsmessen einfach mal. Wir starten im Endeffekt also doch mit vier Crossern in Richtung Uelzen, müssen diesmal allerdings leider auf so ganz bekannte Rennfahrer wie Jens, Sarah und Lulatsch verzichten. In Uelzen ist es komischerweise genauso kalt wie in Stenum und 1A Mumpe im Fahrerlager, aber zur allgemeinen Freude treffen wir dort unsere Adoptiv-Fahrer Günni und Werner. Wir hellen die Stimmung schnell durch ein frisch gezapftes auf, lassen sogar das Grillen sausen und gehen lieber direkt ins Zelt, wo der ein oder andere sich natürlich nur wegen der Wärme etwas länger aufhält. Der Rückzug aus dem Zelt erfolgt etappenweise, ich warte einfach so lange, bis mich jemand sicher zum Bus bringt, Julia macht einen kleinen Orientierungslauf, findet jedoch doch noch erfolgreich ein Wohnmobil hinter dem tatsächlich ein gelber Crosser hängt und Andi testet kurz die Schlammkonsistenz längsseitig (Schlammlöhrer lässt grüßen), kommt ansonsten aber heile an. Nachts wird wie immer der ein oder andere Motor Zwecks Standheizung angerissen und es wird mit unterschiedlichen Methoden wie Deckenklau, Zwiebelprinzip (zwei Schlafsäcke übereinander) oder beim Schlafen einfach mal die Jacke anlassen gegen die Kälte angekämpft. Von ein Paar Kratzern im Gesicht und leichtem Kopfdrücken mal abgesehen sind am nächsten morgen aber alle wieder fit und wir stellen fest, dass auch Pewi noch eingetroffen ist, der sich wie ich gehört habe übrigens einen „wie parke ich meinen Wohnwagen ohne Andis Bus zu berühren Kurs“ zu Weihnachten wünscht. Zu den ersten Vorläufen: Klasse 1 wird geteilt, so dass Arne und Stövi beide im ersten Vorlauf den zweiten Platz rausholen, in Klasse 2 schließt Tim sich an und wird ebenfalls Zweiter und unser Maler landet in Klasse 5 auf Platz vier. Der Zeitplan läuft reibungslos und wir haben sogar noch Zeit uns Gedanken zu machen, ob Gokkis Teekonsum wohl noch im Normalbereich liegt und ob das wirklich nur Honig ist was er da reinmischt und können auf Grund des Windes Berni beim munteren Schilderkegeln beobachten. In der Langstrecke gehen diesmal 13 Autos an den Start, wodurch Günni´s Nerven als Zuschauer arg strapaziert werden, aber der rote Blitz bleibt heile und Werner wird damit stattlicher vierter, worauf die beiden glatt ein, zwei, drei Flaschen Obstler ausgeben. Für alle die nicht dabei waren, kann ich nur sagen ihr habt ein grandioses Nachtrennen verpasst. Vom MSC moor geht Ralf als einsamer Häuptling alleine gegen elf Mitstreiter an den Start, fährt dafür aber einfach nur geil, so dass wir als hüpfend kreischende Zuschauer am Rand völlig aus dem Häuschen sind, denn der Maler lässt sie alle hinter sich (von einer Gitterbox mal abgesehen, aber die zählt in dem Moment für uns nicht) und wird im ersten und zweiten Lauf jeweils Zweiter. Als es zum dritten Lauf auf die Strecke geht und wir Ralf eigentlich schon als Zweiten im Ziel sehen, geht leider sein Getriebe kaputt und er fällt damit für die restlichen Rennen aus, wobei Andi noch drüber nachdenkt, ob das wohl Absicht war, damit Ralf ihn nicht fahren lassen muss. Trotzdem war es das schönste Rennen des Wochenendes und wir hätten es Ralf alle gegönnt, überlegen allerdings, ob wir seine Rennbrille grundsätzlich mit schwarzer Folie bekleben sollten. Na ja und damit Ralf nicht mehr traurig ist und wir natürlich auch sehen wollen, was Werner für einen Pokal bekommt, sind wir mal nicht so und gehen wieder ins Zelt, wobei man an dieser Stelle erwähnen sollte, dass wir vom MSC moor der Meinung sind, Familie Knust, hat sich richtig was einfallen lassen und wir sind sehr begeistert davon. Weiter so! Wir treffen die netten Holländer vom Vorabend wieder, küren Weernnääär zum „bestriechenden Rennfahrer“, schmücken den Maler mit einem Blumenkranz, weil er für uns der Sieger des Abends ist und ehe man sich versieht, wird mitten im Zelt zu Aloha-Heja das Ruderboot rausgeholt und Ralf nimmt fast freiwillig an der anschließenden Polonaise teil. Schön habt ihrs hier! Und es ist schon wieder Sonntag, das heißt früh aus den Federn, denn der zweite Vorlauf der Klasse 1 ist zeitig dran. Das Ergebnis ist ähnlich wie Samstag, Stövi und Arne werden beide Dritter, denn sie werden beide verwarnt und beide einen Platz zurückgesetzt. Fällt euch da was auf? Tim jedenfalls sichert sich in Klasse 2 erneut den zweiten Platz. Dr. Bruno ist angereist um sich Stövis „Luftpumpe“ mal live anzusehen und tatsächlich, im dritten Vorlauf kommt dann doch wieder etwas Bewegung in die Sache. Während Stövi gepflegt Zweiter wird, geht bei Arne, der ja auch gern mal da fährt, wo eigentlich kein Platz ist, leider die Benzinpumpe kaputt und er fällt aus, was vielleicht sogar von Vorteil war, denn beim Rausschleppen fiel doch glatt ein Rad ab. Tim wird zum dritten mal Zweiter und wir fragen uns, was da dies Wochenende passiert ist, wie auch immer, wir sind begeistert, es geht doch. Seine Beifahrerseite ist jedoch bedenklich an die Fahrerseite herangerückt. Arne und Paddy machen sich also dran eine neue Benzinpumpe einzubauen, denn schließlich soll es später auch noch einen Schrauberlauf geben, bei dem wir Paddy natürlich gern am Steuer sehen würden. Andi stellt derweil die Theorie auf, dass die Tatsache, dass auf Julias Gummistiefeln Gras wächst wohl daran liegt, dass sie so langsam läuft und wir besser mal aufpassen sollten, dass sie nicht festwurzelt. Irgendwas ist ja immer. Wir haben das Finale Klasse 1 erreicht und irgendwas stimmt hier nicht, denn bei Arne geht die zweite Benzinpumpe kaputt, man munkelt mangels richtiger Montage oder war es vielleicht am Ende doch der zu optimistische Drehzahlmesser, wer weiß das schon so genau, er fällt jedenfalls aus, was sehr ärgerlich ist, denn wenn er läuft, rennt der kleine Rover ganz schön. Stövi wird Vierter im Finale und hat sein persönliches Jahresziel damit zumindest schon mal erreicht: er ist vor Arne!! Tim und sein Honda werden im Finale der Klasse 2 auch Vierter. Seit langem könnten tatsächlich mal wieder zwei Crosser vom MSC moor am Superfinale teilnehmen, Tim verzichte jedoch, obwohl es bei dem Zustand seines Autos jetzt wohl auch egal gewesen wäre und Stövi fährt alleine los. Es sieht auch alles gar nicht so schlecht aus, bis in der Schikane plötzlich Nebelschwaden aufsteigen und Stövi einfach nicht mehr auftaucht. Da war der Ölschlauch abgerissen und der Peugeot hatte mal ganz kurz Feuer gefangen (vielleicht steht er auch einfach zu dicht an Volker dran). Außer Tims Auto müssen also im Endeffekt alle Crosser geschoben werden, auch mal was neues! Bedanken möchte ich mich bei der Gelegenheit bei allen, die mir auch in diesem Jahr so das ein oder andere geliehen haben. Das Repertoire reichte mal wieder von Geschirr, Socken, Spiegelbenutzung, bis zu Gummistiefeln und Decken, ich reise halt immer noch gern mit Kamm und Spiegel. J In diesem Sinne, haut rein Jungs, der Winter ist kürzer als ihr denkt und wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche Fortsetzung im nächsten Jahr, Sandra!
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